Zum Coder im Schnellkurs

Programmier-Kenntnisse sind auf dem Arbeitsmarkt begehrt.

Teilnehmerin eines Coding-Bootcamps der Propulsion Academy in Zürich.

Im Jahr 2024 werden der Schweiz 25’000 Informatiker fehlen.

Die Teilnehmer widerspiegeln den Strukturwandel der Schweizer Wirtschaft.

Coding-Bootcamps versprechen die Lösung. Zu Recht?

Julie George, 27, Computer- und Ingenieur-Wissenschaftlerin.

Text von Barnaby Skinner
Fotos von Dominique Meienberg

«Der Hund beisst die Frau», sagt Alexander Theobald, Chief Operating Officer bei Ringier. Der Medienmanager möchte wissen, wie er diese Schlagzeile mit Computercode in einem Webbrowser anzeigen kann, und fragt weiter: «Kann man das Wort ‹beisst› blinken lassen?» Seit Anfang Jahr beginnen die wöchentlichen Sitzungen der Konzernleitung beim Medienunternehmen Ringier mit einer stündigen Einführung in die Programmierung. So will es Marc Walder, CEO bei Ringier. Das Topmanagement soll programmieren können; oder zumindest wissen, wie Coden geht.

Zur selben Zeit in Bern: 20 Migranten aus Afghanistan, Syrien oder dem Irak trudeln in das Klassenzimmer in der Nähe des Hauptbahnhofs ein. Die Hilfsorganisation Powercoders, die unter anderem von Migros und Swisscom unterstützt wird, bietet Migranten eine zwölfwöchige Ausbildung zum Programmierer an.

Die Teilnehmer könnten im Vergleich zu den Ringier-Managern unterschiedlicher nicht sein. Statt in teuren Häusern und Wohnungen leben sie in Asylunterkünften. Und doch lernen sie genau dasselbe: Javascript, HTML, CSS. Alles Technologien, um Websites zu bauen.

«Kann man das Wort ‹beisst› blinken lassen?» Alexander Theobald, COO Ringier

Die zeitliche Nähe der beiden Schulungen ist kein Zufall: Die Schweiz wird von einer Welle von Angeboten überschwemmt, die versprechen, einem in kurzer Zeit das Programmieren beizubringen. Hintergrund ist der Mangel an Fachkräften. Der Branchenverband ICT Switzerland rechnet damit, dass der Schweizer Wirtschaft bis zum Jahr 2024 über 25 000 Informatiker fehlen werden.

Noch beunruhigender ist eine andere Feststellung des ICT-Verbands: dass nämlich immer mehr Informatiker über 45 den Job verlieren und keine Stelle mehr finden. Sie kommen mit dem rasanten technologischen Wandel nicht mehr zurecht. Kenntnisse, die noch vor 20 Jahren zum Kerngebiet des Informatikers gehörten, sind heute nicht mehr gefragt. Weiterbildungen sollen älteren Personen beim Wiedereintritt in den Jobmarkt helfen und jüngeren den Start in den komplexer werdenden Arbeitsmarkt erleichtern.

Immer mehr Informatiker über 45 verlieren ihren Job und finden keine Stelle mehr.

Die bekannteste Coding-Bootcamp-Schule sitzt in den USA.

General Assembly verzeichnet seit 2011 über 25’000 Teilnehmer.

Die Propulsion Academy bietet Kurse in der Schweiz an.

Das Tempo ist hoch, mit maximal 20 Studenten. Eddy Savrimoutou ist einer von ihnen.

Vorbild sind Kurse wie in den USA. Das weltweit grösste Coding-Bootcamp mit den meisten Absolventen heisst General Assembly. Die Schule begann in New York und hat von Investoren bereits 120 Millionen US-Dollar erhalten. Billig sind die Kurse nicht. Teilnehmer blättern für drei Monate zwischen 10 500 und 13 500 US-Dollar hin. Bei 25 000 Teilnehmern seit 2011 hat die Schule in fünf Jahren gegen eine Viertelmilliarde Dollar umgesetzt.

Solche Zahlen motivieren Nachahmer. Ironhack aus Barcelona verspricht Absolventen neuerdings, dass sie am Ende des achtwöchigen Intensivkurses eigene Apps für iPhones entwickeln können. Der Kurs Galvanize bildet Programmierer in zwölf Wochen in sieben US-Städten für je 14 000 US-Dollar zu Full-Stack-Entwicklern aus; Spezialisten, die sowohl die technische Infrastruktur im Hintergrund beherrschen, aber auch das bauen können, was Nutzer sehen, wenn sie eine Website besuchen.

Seit Anfang Jahr hat auch die Schweiz ein Programmierer-Schnellprogramm mit steiler Ansage: die Propulsion Academy in Zürich. Ihr Slogan: «Werde Programmierer in nur drei Monaten.» Die Teilnahme an der Schweizer Akademie kostet mehr als bei den Vorbildern in den USA: zwischen 13 500 und 15 000 Franken.

So gehört sich das in der Schweiz. Alles ist teurer. Und kleiner. Grand Assembly zählt zwischen 30 und 35 Teilnehmer pro Klasse. Die Zürcher Variante will maximal 20 Schüler pro Klasse. Rund 40 Bewerber meldeten sich für den ersten Kurs. Neun Studenten wurden nach zwei Qualifikationsinterviews zugelassen, wovon zwei in den ersten Wochen vom Tempo überfordert waren und ausstiegen. Geblieben sind sieben Bootcamper.

«Wir wollen kleinere Klassen, um schneller voranzukommen», sagt Laurent Meyer, Mitgründer der Propulsion Academy und Sohn des ETH-Professors Betrand Meyer, der die Programmiersprache Eiffel erfunden hat. «Der Arbeitsmarkt hier will Qualität», sagt Meyer.

Die Slogans, die an einem Morgen Ende Februar an der Wand des Klassenzimmers der Akademie an der Zürcher Pfingstweidstrasse hängen, sind ein Versprechen. «Programmierer verändern die Welt.» Oder: «Coder bauen unglaubliche Sachen schneller als je zuvor.» Und: «Mit etwas Fantasie kann jeder coden lernen.»

Die Zitate stammen von Jeff White, einem der ersten Mitarbeiter der Onlineplattform Amazon. Mit dieser geballten Ladung positiver ­Einstellung brüten sieben Bootcamper über dem Framework Spring, einem Programmiergerüst, um Applikationen mit dem Computercode Java zu entwickeln. Java ist im Internet eine äusserst beliebte Techno­logie.

Es gibt kaum eine Branche, die nicht damit arbeitet. Banken nutzen sie, damit Kunden Onlinegeldgeschäfte abwickeln können; Versicherungsnehmern erlaubt sie, komplexe Schadensfälle direkt am Bildschirm zu melden. Kurz: Java-Entwickler sind gefragt. Allein in der Umgebung von Zürich sind derzeit rund 300 offene Stellen zu finden, die Java-Kenntnisse voraussetzen.

Das Faszinierendste am allerersten Lehrgang der Zürcher Propulsion Academy ist allerdings nicht der Inhalt, sondern die Zusammensetzung der Klasse. Die Teilnehmer bilden das perfekte Spiegelbild des Strukturwandels der Schweizer Wirtschaft ab – vielleicht sogar dasjenige der globalen Wirtschaft.

Da ist Mattias Dieng. Der 27-jährige Zürcher hat vor zwei Jahren Betriebswirtschaft an den Universitäten St. Gallen und Zürich abgeschlossen – mit Bestnoten. Der Arbeitsmarkt sog Dieng nach dem Uni-Abgang auf wie ein trockener Schwamm das Wasser. Der HSG-Student landete als Business­analyst bei der OC Oerlikon.

Dieng war dafür zuständig, eine Brücke zu bauen zwischen IT und ­Geschäftslösungen. Er hatte dafür Zugriff auf die Daten von knapp 6000 Mitarbeitern. Doch immer wenn er eine spezielle Auswertung wünschte, musste er damit zu den Softwareentwicklern der Firma rennen. Eine kleine Abteilung, die immer mit viel zu viel Arbeit eingedeckt war.

Die Konsequenz: Dieng begann, sich immer grösser werdende Excel-Tabellen zusammenzuschustern. Manchmal wurden sie so kompliziert, dass er sie selbst nicht mehr verstand. Und irgendwann merkte er, dass es nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel war, dass er nach 21 Uhr von der Arbeit nach Hause kam.

«Programmieren war leider kein wichtiger Teil des Wirtschaftstudiums.» Mattias Dieng, 27

«Hätte ich selbst programmieren können, hätte ich selbst vieles automatisieren können», sagt Dieng, «doch das war leider nicht ein wichtiger Teil des Betriebswirtschaftstudiums.» Er kündigte und meldete sich bei der Propulsion Academy.

«Hätte ich selber programmieren können...

Mattias Dieng, 27, studierte Betriebswirtschaft an den Universitäten St. Gallen und Zürich.

...hätte ich selber vieles automatisieren können.»

Für die Extraausbildung hat Dieng seinen Job gekündigt.

Sein Bootcamp-Kollege Adrian Gross liess es gar nicht erst so weit kommen. Der 26-Jährige begann an der ETH Zürich mit dem Studium der Computerwissenschaft; brach aber nach eineinhalb Jahren frustriert ab: «An der Hochschule lernt man nur Programmiertheorie. Mit Kreativität hat der Lehrgang am Anfang leider nichts zu tun.»

Die Klassenkameraden Julie George und Ahmad Yousseff erzählen komplett andere Geschichten. ­Julie George ist 27 und Inderin. Seit einem Jahr verheiratet in der Schweiz, merkte sie rasch, dass ihre Fertigkeiten als Computer- und Ingenieurwissenschaftlerin, die sie sich in ihrer Heimatstadt Kerala angeeignet hatte, in der Schweiz wertlos sind.

In ­Indien hatte sie sich auf die Software Ab Initio spezialisiert. Eine frühere Anwendung, um mit grossen Datenmengen umzugehen. Heute nutzt die Software niemand mehr. Zumindest nicht in der Schweiz. «Wenn ich hier eine Arbeit finden will, muss ich mich als Programmiererin weiterentwickeln», sagt George.

Ahmad Yousseff ist 31 und stammt aus Ägypten. Sein Lebenslauf ist ein Zickzackkurs. Er begann in der Tourismusindustrie als Tauchinstruktor. «Vor dem Arabischen Frühling verdiente man mit Englischkenntnissen und etwas Deutsch sehr gut», sagt Yousseff.

Doch als die Touristen nach dem Arabischen Frühling ausblieben, verlor er den Job. Er bildete sich dank eines Stipendiums zum Netzwerkadministrator aus, finanziert mithilfe eines Spezialstipendiums, das er von der Firma Cisco erhielt. Doch als in der weiterhin unsicheren Wirtschaftslage auch dieser Arbeitsmarkt austrocknete, entschloss er sich, auszuwandern. Er gelangte in die Schweiz, heiratete und merkte wie seine Klassenkameradin Julie George, dass seine Netzwerk­ausbildung in der Schweiz nutzlos war.

Das Bootcamp ist ein Langstreckenlauf im Vollsprint. Zuerst etwas HTML-Code, die Basis jeder Website. Dann Javascript, diese Technologie erlaubt simpelste Interaktionen auf einer Website. Dann komplizierteres Java, und am Ende geht es darum, ein eigenes Projekt umzusetzen. Ein Teilnehmer entwickelt zum Beispiel einen Index dafür, welche technischen Fähigkeiten auf dem Schweizer Jobmarkt aktuell gefragt sind. Etwas, das heute nur schwer zu eruieren ist. Eine andere Teilnehmerin baut eine App, mit deren Hilfe Nutzer Essensreste teilen könnten.

«Wenn ich hier eine Arbeit finden will, muss ich mich als Programmiererin weiterentwickeln.»
Julie George, 27

Die Bootcamper entwickeln in wenigen Tagen Apps und Dienste, woran andere Monate oder Jahre tüfteln. «Dafür sitzen wir Tag und Nacht vor dem Bildschirm», sagt Robert Leckenby, der für den Kurs extra aus Genf nach Zürich umgezogen ist.

Im Gegensatz zu Ahmad Yousseff hat Leckenby den Job nicht im Ausland verloren, sondern in der Schweiz. Der heute 40-Jährige heuerte vor zehn Jahren am Genfer Sitz einer Ölfirma an und wechselte später zu einem Konkurrenten.

Leckenby war als Doktor der Geologie für die Sondierung von Ölquellen zuständig. Der Job war gut bezahlt. Doch der Sinkflug des Ölpreises und der Aufschwung der erneuerbaren Energien stürzten die Branche in eine Krise. «Im Juli 2015 stellte die Firma die ersten Mitarbeiter auf die Strasse», sagt Leckenby.

Bei der nächsten Entlassungswelle im Februar 2016 musste auch er gehen. Bei der Konkurrenz brauchte er sich gar nicht umzuschauen. Seit der Jahrtausendwende sind laut Branchenportal Rigzone im Ölgeschäft 440 000 Jobs verloren gegangen.

Der gebürtige Engländer mit Schweizer Pass landete auf dem Arbeitsamt (RAV) in Nyon. «Ich schlug vor, mich als Programmierer weiterzubilden», sagt Leckenby. Aber das RAV habe abgewinkt. «Es unterstützt nur Angebote, die es selbst unterrichten kann», sagt er.

Leckenby musste sich selbst helfen. Seit Anfang Jahr erhält er kein Arbeitslosengeld mehr. Zur Finanzierung des teuren Lebensunterhalts in Zürich und für das Bootcamp der Propulsion Academy zapft er das Geld an, das er sich in den Jahren zuvor auf die Seite legen konnte.

«Das RAV unterstützt nur Angebote, das es selber unterrichten kann.»
Robert Leckenby, 40


Die Bootcamper entwickeln in wenigen Tagen Apps und Dienste.

Adrian Gross, 26, Student an der Propulsion Academy.

Andere tüfteln daran Monate oder Jahre.

Gross brach sein ETH-Studium ab und schrieb sich für das Bootcamp ein.

Doch darüber, ob sein Erspartes wirklich gut an­gelegt ist, kann sich Leckenby nicht sicher sein. Dieser Ansicht ist zumindest Jürg Stuker, Chef und Mitgründer der Schweizer Digitalagentur Namics.

Stuker programmiert selbst seit zwanzig Jahren. Derzeit unterrichtet er unter anderem die eingangs erwähnte Chefetage des Medienkonzerns Ringier. «In diesen paar Lektionen können wir Basics vermitteln», sagt Stuker. Mehr nicht.

Programmieren benötige viel Erfahrung. Stuker habe gar nicht den Anspruch, dass die Ringier-Führungsetage ab Sommer plötzlich selbst Apps entwickeln könne. Es gehe ihm in erster Linie darum, mit ein paar Missverständnissen aufzuräumen.

Zum Beispiel, dass Programmierer Einzelgänger seien. Im Gegenteil: Die wirklich guten Computerprogramme seien in hochkollaborativen Prozessen entstanden, in denen Entwickler ihren Code hin und her reichten.

Stuker sagt auch: «Selbstverständlich kann man in einem Kurs über drei Monate viel mehr in die Tiefe gehen.» Die vielen Bootcamps seien aber auch ein Hype. Offenbar liesse sich aktuell damit viel Geld verdienen. «Und auch drei Monate sind viel zu wenig, um ein guter Programmierer zu werden.»

Stuker verweist auf die US-Koryphäe Peter Norvig, der heute bei Google arbeitet. «Warum sind alle so in Eile?», fragte Norvig vor ein paar Jahren in einem viel beachteten Essay: «Bring dir das Programmieren selbst bei – in zehn Jahren.»

Thomas Flatt, Präsident des Verbands Swiss ICT, ist fundamental anderer Meinung. Er glaubt, dass man durchaus in drei Monaten zum Programmierer werden könne. Das muss er auch sagen.

Schliesslich hat er einen sechsstelligen Betrag ­seines privaten Geldes in die Propulsion Academy investiert. Flatt vergleicht Programmieren mit Schach oder dem Klavierspielen. «Die Grundlagen sind nicht schwer zu verstehen. Die kann man in drei Monaten lernen», sagt der 49-Jährige. Zum Schachmeister oder zum musikalischen Virtuoso werde man aber nur mit regelmässiger Übung.


«Die vielen Bootcamps sind auch ein Hype.»
Jürg Stuker, CEO Namics

Der Unternehmer geht noch weiter. Er glaubt, ­jeder müsse Programmieren können. Er sieht in ­Zukunft zwei Arten von Jobs. Erstens Berufe, für die es sich lohnt, in die Automatisierung zu investieren. «Die können in allen Branchen sein: vom Gesundheitswesen bis zur Jurisprudenz», sagt Flatt. Zum Beispiel der Jurist, der mithilfe eines ­Algorithmus auf Knopfdruck relevante Urteile findet; oder der Arzt, der Algorithmen dafür verwendet, dem Patienten die richtige Therapie zu verschreiben.

Zweitens werde es Jobs geben, die zur Automatisierung zu komplex seien. Das gelte vor allem für handwerkliche Berufe. Es werde zu viel kosten, massgeschneiderte Roboter dafür zu entwickeln, zu Hause das Wasserrohr zu reparieren. «Natürlich gibt es Leute, die meine Zukunftsperspektive für pessimistisch halten. Aber man kann das durchaus positiv sehen», sagt Flatt weiter, «Maschinen werden den Menschen nie ersetzen!»

Jugendlichen, die nicht programmieren wollen, empfiehlt Flatt allerdings, einen Beruf zu erlernen, der handwerkliches Geschick erfordert und nicht einfach zu automatisieren ist. Wovon er kategorisch abrät, sind Berufe, die auf abrufbarem Wissen basieren und voraussehbare Ergebnisse produzieren. Das Bedienen von Maschinen zum Beispiel: Taxifahrer, Piloten, Betriebsarbeiter und neuerdings auch viele Büroangestellte. Der Handwerker hingegen, der individuelle Arbeiten beim Umbau eines Einfamilienhauses macht, werde noch lange einen Job haben.

Flatt sagt es nicht in so vielen Worten. Aber wenn man die Ausführungen des Verbandspräsidenten der Swiss ICT zu Ende denkt, könnten Maschinen dereinst sehr wohl in der Lage sein, dem Menschen jegliche Arbeit abzunehmen. Ausser vielleicht die Arbeit derjenigen, die wissen, wie man Computern befiehlt, was sie tun sollen. Behält Flatt recht, könnte der Slogan der Propulsion Academy bald viel aggressiver lauten: «Lerne in drei Monaten programmieren, damit dir der Computer den Job nicht wegschnappt.»


«Natürlich gibt es Leute, die meinen Blick in die Zukunft für pessimistisch halten.»
Thomas Flatt, Präsident Swiss ICT

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  • Bildredaktion: Nathan Aebi
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